Mit dem Freundeskreis im Elbschifffahrtsmuseum Lauenburg

Nach mehreren Anläufen war es am 24. Juni so weit: Mit 15 Museumsfreunden besuchten wir das neu gestaltete Elbschifffahrtsmuseum und die wunderschöne, von Hochwasser gebeutelte Stadt Lauenburg. Von Herrn Bueker vom Förderkreis Elbschifffahrtsmuseum Lauenburg e.V. (und zugleich technischer Leiter der dortigen Hitzler Werft) wurden wir in Empfang genommen und gleich in den eindrucksvollen Maschinenkeller des Museums geführt. Dort erläuterte er uns die technischen Besonderheiten der Dampfmaschinen und Dieselmotoren als Antriebe sehr flachgehender Binnenschiffe und ließ die Maschinen laufen. Wir standen wieder mal fasziniert vor dem technischen Erfindungsreichtum früherer Generationen.

Lauenburg
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Anschließend verschaffte uns Frau Lepsien einen Überblick über die verschiedensten Abteilungen des Museums und stellte uns zugleich Struktur und Arbeit des großen Förderkreises vor, der z.B. den historischen Raddampfer Kaiser Wilhelm mit einer völlig ehrenamtlichen Mannschaft betreibt und in Fahrt hält.

Nach einer ausführlichen Mittagspause im „Café von Herzen“ gleich dem Museum gegenüber wurden wir von einer Stadtführerin abgeholt, die uns anschaulich und locker bei einem Stadtrundgang die Geschichte der Elbstadt und ihre aktuellen Probleme mit dem Erhalt der Bausubstanz angesichts immer wieder auftretender Hochwasser und ihren schweren Folgen darstellte.

So schnell wir morgens mit dem Schnellbus nach Lauenburg gekommen waren, so zügig und pünktlich waren wir wieder in Hamburg. Für mich war es ein Anfang, der sicherlich einen weiteren – vertiefenden – Besuch im Museum nach sich zieht.

Gerhard Lein

Lauenburg
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