Bergedorfer Schlosskonzerte

2014 wurde die Idee geboren, im Bergedorfer Schloss Kammerkonzerte zu veranstalten, veranstaltet von den Freunden des Museums. Es sollte versucht werden, noch mehr Menschen ins Schloss zu locken und den schönen Rokkoko-Saal für Konzerte zu nutzen. Freundlicherweise erklärte sich die Stiftung für Bergedorf mit einer Ausfallbürgschaft zur Verfügung. Es konnte losgehen, nachdem für die sechs geplanten Konzerte nach Absprache mit Frau Dr. Riller die Termine gefunden waren. Erstaunlich schnell waren ausreichend Musikerinnen und Musiker mit hohem Niveau für die Termine gefunden.

2015 verlief so erfolgreich, dass schnell klar wurde, dass die Bergedorfer Schlosskonzerte angenommen wurden und fortbestehen sollten. Erneut erklärte sich die Stiftung für Bergedorf bereit, auch für 2016 eine Ausfallbürgschfat zu übernehmen. Nun laufen die Konzerte im zweiten Jahr und haben viele Freundinnen und Freunde gefunden.

Was ist nun eigentlich Kammermusik?
Die ursprüngliche Bedeutung von Kammermusik bestand in der Abgrenzung der für den weltlich repräsentativen Gebrauch am Hofe komponierten und in der "Kammer" des Fürsten aufgeführten Musik von der Kirchenmusik. Erst im Barock änderte sich der Begriff und bezog sich nun auf klein besetzte Instrumentalmusik. Dabei wird bei Kammermusik i.d.R. von 2 bis 9 Aufführenden gesprochen, die nicht dirigiert werden.

Wir hoffen auch im nächsten Jahr diese Kammermusik-Reihe fortsetzen zu können.

Hellmuth Sturmhoebel